Annie Bertram arbeitet seit über 15 Jahren leidenschaftlich mit Menschen, wobei ihre Bilder immer mehr zeigen als ein perfekt abgelichtetes, schönes Gesicht. Annie findet den Menschen hinter der Fassade, die Person hinter der Persona.

Annies Markenzeichen ist der ihr eigene fotografische Blick. Verträumt und emotional macht dieser ihre Porträts zu fantasievollen Kunstwerken, in denen die Wechselwirkung zwischen Mensch und Fiktion erkennbar wird. Ihre Sujets sind inszeniert, entführen in selten besuchte Sphären: Tagträume, Sehnsüchte, Märchen, aber auch Alpträume und Schauergeschichten. Immer im Fokus stehen die Vertrautheit zwischen Akteuren und Schauplätzen und die sich daraus ergebende vollendete Symbiose.

Annies bevorzugte Kulissen sind außergewöhnlich, oft morbide. Alte Fabriken, verfallene Häuser, mystische Naturschauplätze – an Orten, denen das Skurrile, Obsolete, Geheimnisvolle anhaftet, macht sie sichtbar, was so oft verborgen bleibt: Gedanken, Gefühle, Schicksale. Emotionen, die durch den direkten, erzählerischen Blick ihrer Protagonisten in die Kamera intensiviert werden.

Annies Portfolio umfasst Shootings für Künstler, Bands und Modelabels sowie Videoproduktionen. Darüber hinaus hat sie sieben Bücher herausgegeben. „Wahre Märchen“ wurde als „Buch des Jahres 2008“ ausgezeichnet und war binnen kürzester Zeit ausverkauft. „Wahre Märchen II“ gewann 2015 den Jury Award bei der Role Play Convention Köln. Im November 2020 kam ihr erstes Lost Place Buch "Annie Bertram – Zwischen den Welten – Verlassene Orte in Europa" und im September 2025 ihr zweites Lost Place Buch "Annie Bertram – Gesternwelten – Memoiren des Verfalls" heraus.

Annie war die Lieblingskunstfotografin von HR Giger.

Patrick Crass fotografiert mit großer Leidenschaft verlassene Orte und hält deren besondere Atmosphäre in eindrucksvollen Bildern fest. Alte Fabriken, alte Villen, leerstehende Gebäude oder vergessene Orte voller Geschichte faszinieren ihn besonders. Mit viel Gespür für Licht, Details und Stimmung entstehen Aufnahmen, die den Charme des Verfalls und die Geschichten vergangener Zeiten sichtbar machen.

Seine Fotografien zeigen nicht nur Orte, sondern auch Emotionen und die einzigartige Ästhetik des Vergänglichen. Dabei steht für ihn stets ein respektvoller Umgang mit den Lost Places im Mittelpunkt.

„Realität ist Ansichtssache“, das wusste Sven Fennema auch schon bevor er 2007 begann sich künstlerisch mit Fotografie zu beschäftigen. Autodidaktisch setzte er sich mit dem Handwerk, mit Bildbearbeitung und Fototechnik auseinander, was ihm ermöglichte seinen eigenen ungebundenen Stil zu entwickeln. Das Ergebnis ist atmosphärische Fotokunst, die sich uneingeschränkt seinen selbst gemachten Regeln unterwirft.

Im Sommer 2003 erhielt Claus Sterneck von be. einen Artikel über ein Hotel in den Westfjorden Islands - dieser Artikel hatte die Überschrift “Das wohl einsamste Hotel der Welt liegt in Island”. Er entschloss sich, Ende August dort - im Hotel Djúpavík - etwas mehr als eine Woche zu verbringen. Eine Zeit, die ihn nachträglich sehr beeinflusste. 2004 verbrachte er in Djúpavík Weihnachten, und 2006 besuchte er den “Ort” zweimal. Er sagt: „Ich finde in Djúpavík, was ich in Deutschland vermisse. Dabei ist es gar nicht viel - ich spreche von Ruhe, Entspannung, unberührte und “einfache” Natur… keine Hektik, kein Verkehr, kein Reizüberflutung. Reduzierung auf das Wesentliche…“ Er beschloss den kommenden Winter 2008/2009 in Reykjavík zu verbringen. So wohnt er nun seit September 2008 in der Úthlíð 4 in 105 Reykjavík in einer gemütlichen Wohnung, arbeite als Briefträger - und ist einfach glücklich! Das sagen auch seine Fotos aus!
Er zeigt Bilder von seinem Alltag in Island. Nun, diese Bilder sind irgendwie anders. Aber Ihr werdet sehen…

Der Schweizer Beat Hauser, welche viele unter dem Namen "Mr. Sperrzone" kennen, hält auf seiner Webseite neben verlassenen Orten und Industriekultur zu selbigen zahlreiche geschichtliche Runduminformationen, historisches Material, aber vor allem ein sehenswertes fotodokumentarisches Archiv bereit.

Daniela Vorndran beschäftigt sich hauptsächlich mit Konzertfotografie und kombiniert ihre beiden größten Leidenschaften – Fotografie und Musik – so miteinander. Ein Leben ohne beides kann sie sich nicht vorstellen.

Lothar Dörfer ist Fotograf aus St. Johann. Im jugendlichem Alter von 15 Jahren begann er sich für Fotografie zu interessieren und bekam seine erste analoge Kamera geschenkt. Durch seinen Freund bekam er Geschmack an der Studiofotografie. Es war die Zeit, als die ersten bezahlbaren digitalen Spiegelreflexkameras auf den Markt kamen. Er richtete sich im Keller ein kleines Studio ein und fing an zu experimentieren. Durch die FotoKunst, und auch die Musik lebt er seine künstlerische Seite aus. Im Laufe der Jahre eignete er sich autodidaktisch das nötige Wissen an, um eigene Ideen professionell zu verwirklichen. Dazu gehört auch die Bildnachbearbeitung in LR und Photoshop.

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